skip to main |
skip to sidebar
Post 2
Am Dienstag habe ich mir erst einmal einen Reiseführer gekauft, den ich heute dann auch ausführlich genutzt habe. Ich bin heute morgen zum Place de la Bastille gefahren, wo aber heute eine recht hässliche aber moderne Oper steht. Die Bastille wurde noch im Jahr der Revolution abgerissen. Von da aus bin ich dann an einem kleinen Bootshafen entlang zum Gare de Lyon gegangen, der einen sehr großen Turm mit Bahnhofsuhr hat. Dort habe ich dann am Automaten zu meiner Freude festgestellt, dass eine Fahrt nach Toulouse nur 17€ kostet. Das fand ich schon recht billig. Vom Gare de Lyon bin ich dann mit der neuesten der Metrolinien (vollkommen automatisch) zu Châtelet-Les Halles gefahren um mir eine Druckerpatrone zu kaufen. Da war ich zwar gestern auch schon, da hatte ich aber den Zettel vergessen, auf den ich mir aufgeschrieben hatte welche Patrone ich kaufen musste. Dann habe ich mich in den Garten bei Les Halles gesetzt und eine kleine Mittagspause gemacht, etwas gegessen und Le Monde gelesen.
Anschließend habe ich mir die Kirche St. Eustache angeguckt in der ein Tryptichon von Keith Harring stand. Das der mal sowas gemacht hat! Dann bin ich nach La Défense gefahren, dem Business-Quartier Paris. Da hab ich dann auch unglaublich viele Photos gemacht. Man konnte da prima spazieren gehen, und sich beeindruckende Architektur angucken. Alle Straßen dort sind in Tunnel oder auf alle Fälle eine Ebene Tiefer untergebracht und so kann man als Spaziergänger sich frei bewegen. Eins muss ich noch erzählen. Etwas gruselig: Heute Nacht bin ich aufgewacht, von einem lauen Klopfen. Irgendwann, ich war sehr benebelt, weil es auch 4 Uhr Nachts war und ich wohl gerade meine tiefste aller meiner Tiefschlafphasen hatte, merkte ich, dass das Klopfen an meiner Tür war. Dazu rief immer noch ein Mann so etwas wie "Isabella". Wenn ich das richtig verstanden habe. Als ich dann aber bemerkt habe, dass das Klopfen an meiner Tür war und ich einen erschrockenen müden "Euh"-Klang von mir gegeben hatte, hörte das Klopfen auf. Durch den Türspion sah ich auch niemanden mehr, es war aber Licht im Flur an. Als ich dann wieder ins Bett wollte, klopfte es schon wieder. Ich war etwas beunruhigt, als ich mich dann dazu aufgerafft hatte das Licht anzumachen, war aber schon wieder alles vorbei. Ich meine es noch einmal an einer anderen Tür habe klopfen gehört zu haben. Naja, danach konnte ich nicht mehr schlafen und habe mir erstmal aus meinem Reiseführer die Nummer der Polizei rausgesucht (17), nur für alle Fälle und meine Schweizer Taschenmesser neben mein Bett gelegt. Also, unheimlicher nächtlicher 4-Uhr-Mann, wenn Du wiederkommst, und falls du das hier liest: Ich bin jetzt vor bereitet und kann dich mit meiner Multifunktionswaffe, erstechen, zersägen, korkenziehen, dosenöffnen, feilen, pincetten, zahnstochern, schraubenziehern, nähen und andere furchtbare Sachen machen.
1 Kommentar:
Diesen wunderbaren Blog werde ich bei meinen Lieblinkslings aufnehmen!
Kommentar veröffentlichen